Schulprofil

Bemalte Schulmauer
Bemalte Schulmauer

Die Integrative Schule Hernals ist eine offene Schule, in der die SchülerInnen entsprechend ihrer Möglichkeiten nach allen Lehrplänen unterrichtet werden können und die über spezielle Zusatzeinrichtungen für Kinder mit Körper- und/oder Mehrfachbehinderung verfügt.

Für jedes Kind gibt es bei Bedarf einen gesicherten Nachmittagsbetreuungsplatz. Die Nachmittagsbetreuung erfogt durch Sozialpädagoginnen der MA 56 und durch den Verein für Kinder- und Jugendbetreuung. Diese MitarbeiterInnen sind auch gemeinsam mit LehrerInnen für die Frühbetreuung verantwortlich.

Die MA 15 stellt eine Ärztin für Allgemeinmedizin, eine Kinderfachärztin, Physiotherapeutinnen, Ergotherapeutinnen sowie eine Sozialarbeiterin zur Verfügung. Die logopädische Betreuung erfolgt durch Sprachheillehrerinnen.

Therapeutische - und auch konduktive - Förderung und Betreuung sowie kognitives Lernen bilden neben der Integration in Schule und Gesellschaft die pädagogischen Schwerpunkte. Diese Arbeit leisten professionelle Teams aus LehrerInnen, Sozialpädagoginnen und TherapeutInnen. Individuelle Förderpläne bilden die Grundlage hierfür.

Die SchülerInnen haben die Möglichkeit, ihre gesamte Schulpflicht im Haus zu absolvieren. Jugendliche mit Behinderung werden darauf vorbereitet, anschließend in weiterführende Institutionen zu wechseln. Bei der Suche werden sie und ihre Eltern sowohl vom Schülerberater, von der Sozialarbeiterin, aber auch von Mitgliedern diverser Clearing-Einrichtungen unterstützt.

Die Eltern sind in die schulische Arbeit einbezogen. Sie schätzen verschiedene therapeutische/pädagogische Zusatzangebote (Musiktherapie, Hippotherapie, Tiergestützte Pädagogik, Therap. Bogenschießen, ... ). Der Elternverein unterstützt diese Aktivitäten auch finanziell. Gemeinsam mit den Eltern wird jedes Jahr ein Sommerfest veranstaltet.

Seit einigen Jahren gibt es immer wieder kreative Partnerschaften:
Mit der HTL Donaustadt wird in Abschluss- bzw. Maturaprojekten u. a. für die pädagogische Arbeit sehr hilfreiche Hard- bzw. Software entwickelt.
Mit den AbsolventInnen der Vienna Business School und den Mitgliedern der Pfarre der Sühnekirche fand heuer zum 3. Mal ein Pilgrim-Projekt zugunsten von Kindern in einem Slum von Nairobi statt. Dabei stellten die SchülerInnen der Integrativen Schule Hernals ihre sehr unterschiedlichen Fähigkeiten zur Verfügung. Für diese gemeinsame Hilfsaktion spielt weder ethnische noch religiöse Zugehörigkeit eine Rolle.